Der große Tag der Eröffnungsfeier ist vorbei und das
Mobiliar wieder an seinen richtigen Platz gerückt. Das Vereinsheim von
n!faculty ist offiziell eingeweiht und steht nun der Öffentlichkeit und den
Mitgliedern zur Verfügung. Im Rückblick auf die gestrige Eröffnung kann man
durchaus von einer guten Feier sprechen.
Nachdem, gegen kurz vor halb fünf, das traditionelle „Rote
Band“, welches die Eingangstür vom Vereinsheim verschloss, vom
Oberbürgermeister Fritz Schramma und vom Minister des Landes für Bundesangelegenheiten,
Europa und Medien, Herrn Andreas Krautscheid, zerschnitten wurde, begrüßte das
Vorstandsmitglied und Projektleiter Carsten Kunde die Ehrengäste, sowie die
Sponsoren und anderen Firmenvertreter.
Das Wort wurde daraufhin dem Oberbürgermeister erteilt,
welcher in seiner Ansprache über das neue Vereinsheim auch die Verbindung zu
seinen ersten Kontakten mit dem eSport darstellte. Nachdem er bereits auf den
WCG Germany in Köln vor etwas einem Jahr mit dem n!faculty Vorstand in Kontakt
trat, konnte er sich für den virtuellen Sport begeistern und entschloss sich,
das Vorhaben von n!faculty zu unterstützen.
Dem schloss sich auch Andreas Krautscheid an, welcher dies
noch einmal in seiner anschließenden Rede erläuterte. Des Weiteren sei
Krautscheid der Ansicht, man müsse nicht nur nach Nachteilen wie
Gewaltbereitschaft oder ähnlichem im eSport suchen, sondern auch die Vorteile
eines solchen Vereinsheims und eines solchen Teams sehen. Die Jugend lernt
dadurch soziale Kontakte einzugehen. Die eSportler sind nach Krautscheid nicht
die „verpickelten, fetten Kinder“, die den ganzen Tag vor dem PC hocken,
sondern durchaus schlaue und gebildete Jugendliche, die ein Hobby gefunden
haben, was nun einmal nicht mit dem Breitensport zu tun hat, sondern im
virtuellen liegt.
Dieses Vorurteil will n!faculty durch das Vereinsheim aus
dem Weg räumen und sowohl interessierten Jugendlichen, als auch Eltern, eine
Anlaufstellen bieten, in der sie sich über den eSport informieren können. Dies
führte der Vorsitzende von n!faculty, Frank Pinter, noch einmal aus.
Nachdem die wichtigsten Worte gesprochen waren, wurde der
offizielle Teil langsam mit einem reichhaltigen Buffet beendet.
Doch der Tag der Eröffnung war damit nicht gleich beendet.
Gespräche mit Spielern, Managern, Sponsoren und anderen Gästen standen auf dem
Programm. Informationen wurden ausgetauscht, über Pläne gesprochen und viele
offene Fragen über den eSport wurden von Spielern beantwortet.
Gegen 21:00 Uhr verließen schließlich auch die restlichen
Gäste das Haus und die Pforten des weltweit ersten Vereinsheims - gegründet vom
Erfolgsclan n!faculty - wurden für den Eröffnungstag geschlossen.