Heute, ganz genau vor 8 Jahren, erschien Diablo II und was gibt es schöneres zum Geburtstag als den dritten Teil? Das dachte sich Blizzard auch und präsentierte heute auf dem World Wide Invitational in Paris Diablo III. Das Hack and Slay glänzt in neuer Grafikpracht und die ersten Informationen lassen den Fans der Serie das Wasser im Mund zusammenlaufen. Wir haben für euch die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst. 
Das alte Entwicklerteam von Diablo II hat ja, wie allgemein bekannt, Blizzard schon vor einigen Jahren verlassen. Bill Roper und Max & Eric Schaefer haben ihr Glück bei Flagship Studios mit Hellgate: London probiert. Also, wer entwickelt nun eigentlich Diablo III? Der Lead Designer wird Jay Wilson sein, der schon bei World of Warcraft mitgewirkt hat. Vorher hatte er bei Relic Entertainment unter anderem die Verantwortung für Warhammer: Dawn of War. Aber kommen wir direkt zum Spiel.
Auf dem ersten Blick wird man feststellen, dass sich gar nicht soviel verändert hat. Der Barbar schnetzelt sich weiterhin durch Monsterhorden, die Mana- und Lebenskugeln sind immer noch an ihrem alten Platz und das Pling-Geräusch beim Droppen von Items ist auch immer noch das gleiche. Die Veränderungen am GamePlay verstecken sich im Detail und trotzdem sticht eine Änderung sofort ins Auge. Es muss nun nicht mehr mit den F-Tasten hantiert werden um seine Skills zu wechseln, man kann ganz bequem eine Hotbar belegen, wie auch schon aus World of Warcraft, oder vielen anderen Spielen bekannt.

Ansonsten liegt der Mainfokus wieder auf den Sachen, die die Serie groß machten. Zufallsgenerator und Kooperations-GamePlay. Der Zufallsgenerator wird bei Diablo III wieder viel zu ackern haben, denn neben Items, Monstern und Gegenden übernimmt er nun auch noch weitere Bereiche. So werden neben den normalen Quests, die übrigens um einiges zahlreicher als im 2. Teil sein sollen, auch zufällige Quests in der Welt erscheinen. Wie weit dies aber in der Praxis funktioniert, wird man abwarten müssen.
Eine weitere große Herausforderung ist das Kooperations-GamePlay. Obwohl Diablo immer mit einem Single Player daher kam und auch Teil drei einen haben wird, machte das Monsterzerstückeln mit Freunden doch viel mehr Spaß. Diablo III wird das gleiche, überarbeitete Battle.net nutzen, wie auch StarCraft II. Genaue Details dazu gibt es noch nicht, jedoch wurde vollmundig versprochen, dass alle Battle.net Features von StarCraft II auch in Diablo III zur Verfügung stehen werden. Erneut wurde bestätigt, dass der Schutz vor Cheatern die höchste Priorität bei der Entwicklung des Battle.nets hat.

Die Gruppen sollen übrigens sehr überschaubar bleiben. Obwohl noch
keine endgültige Entscheidung über die Gruppengröße getroffen wurde,
kristallisiert sich momentan eine Gruppenstärke von 4-5 Spielern
heraus. Weitere Änderungen wurden beim Heilungs- und Mana-System
vorgenommen. So werden nicht mehr wahllos Unmengen an Tränken in den
Rachen geschüttet, sondern die Heilung muss sich hart erarbeitet
werden. Besiegte Gegner hinterlassen nun rote und blaue Lichter,
sammelt ihr diese auf, füllen diese eure Hitpoints oder Mana auf. Aber
keine Sorge dass euch der Barbar vorne alles wegklaut, beim Aufheben
profitiert die ganze Gruppe vom Effekt.