Und damit herzlich willkommen zu meinem Blog zu den KODE5 Global Finals 2008 in Moskau. Hier werde ich versuchen Euch an meinen
Eindrücken und Erlebnissen auf dem Weg nach Moskau und natürlich während meiner Zeit in Moskau teilhaben zu lassen. Als Vertreter von GameSports vor Ort wird meine Hauptaufgabe im technischem Bereich liegen, das heißt insbesondere, dass vor Ort ein Streamingserver betrieben wird, damit unsere Moderatoren in unserem Berliner Studio die Möglichkeit haben auf die Spiele vor Ort einzugehen und sie
zu übertragen.
Nachdem ich gestern (!) nun endlich mein Vier-Tages-Visum für Russland erhalten habe, kann es nun heute endlich auf die Reise gehen…
Freitag, 9:10 Uhr - Berlin - Letzte Vorbereitungen
Meine letzten Vorbereitungen laufen nun, was heißt, dass ich meine Sachen langsam aber sicher zusammen packe und auf Vollständigkeit
kontrolliere. In bereits einer Stunde muss ich am Flughafen hier in Berlin Tegel einchecken um dann um 12:25 Richtung Russland abheben zu können. Mein, meist, netter Kollege Knochen wird mich bald abholen und freundlich wie er ist zum Flughafen fahren. Was nun noch fehlt ist etwas Geld in der Landeswährung, Rubel, welches ich mir am Flughafen, hoffentlich, umtauschen lassen werde (immerhin gibt es für einen Euro mittlerweile knapp 37 Rubel!).
Freitag, 0:15 - Moskau - Finally arrived
Ein langer Tag liegt hinter mir und ich bin froh nun endlich etwas Ruhe hier im Hotelzimmer genießen zu können. Pünktlich zum Start des Check-In’s am Flughafen Tegel in Berlin war ich selbstverständlich anwesend, leider aber ohne Check-In. Dieser verspätete sich natürlich um fast eine Stunde. Trotz dieser Verspätung hoben wir pünktlich ab in Richtung Moskau.
Schon im Flugzeug fing das Russisch-Spielchen an: Keine der anwesenden Stewardessen konnte wirklich Englisch geschweige denn Deutsch reden. Leider kann ich auch kein Wort Russisch weswegen die gesamte Kommunikation bereits im Flugzeug mit Händen und Füßen vonstatten
ging. Pünktlich um 17 Uhr Ortszeit erreichten wir dann Moskau.
Die Einreise und die Gepäcksuche verliefen durchweg problemlos, was mich freudig stimmte. Mit dem AeroExpress Zug, welcher direkt bis vor das Stadtzentrum von Moskau durchfährt, ging es dann für knappe 150 RUB (~5 Euro) in Richtung Stadt (Beide Flughäfen Moskaus liegen knapp 30km außerhalb der Stadt). Mit ein wenig Hoffnung hielt auch das Fortbewegungsmittel Zug in Moskau durch und ich näherte mich dem Stadtzentrum. Von dort aus startete dann das nächste Abenteuer: Metro fahren! Auf dem Weg zum Hotel muss ich einmal Umsteigen, was aber die leichte Leseschwäche der russischen Schrift etwas erschwerte. Dank der Hilfe von einer netten Dame, die mich auf Nachfrage direkt zum Zug gebracht hat und quasi gewartet hat bis ich eingestiegen bin, habe ich es dann doch noch bis ins Hotel geschafft. Schnell einchecken, kurz die Klamotten ins Zimmer werfen und ab zur Location, natürlich wieder mit der Metro. Einfacher als gedacht kam ich auch rund 30 Minuten später dort an (den kleinen Fußmarsch von der Metrostation zur Location erwähne ich mal nicht; Verlaufen in Moskau kommt nicht so gut ;-)).
Die Eventrechner sind bereits aufgebaut und alles sollte funktionieren. Auch Thomas und Lester, die beiden Hauptverantwortlichen des ganzen Spektakels, waren guter Dinge (Ein paar Fotos von der Location findet ihr bereits jetzt schon in unserer
Gallery). Ich habe noch meinen Server aufgesetzt und machte mich dann zusammen mit dem restlichen Staff, der vor Ort war, auf dem Weg zurück ins Hotel.
Die Taxifahrt dort hin war allerdings sehr abenteuerlich. Anscheinend gibt es in Russland nicht wirklich Verkehrsregeln, zumindest sah das so aus. Auch eine technische Überwachung der Fahrzeuge, wie sie bei uns üblich ist, scheint es nicht zu geben, was ich anhand der immer fortlaufenden
blinkenden Öl-Warn-Lampe interpretiert habe.
Nun gut, nun sitze ich hier in meinem Hotelzimmer und lade noch ein paar Bilder für Euch hoch und werde mich dann ins Bett verabschieden und mich morgen wieder von der Location melden und Euch hoffentlich ein paar kleine Randgeschichten erzählen.