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Fortsetzung
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Seiten: 1, 2, 3, 4
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Tarnung und co.
 Nun befassen wir uns mit dem Thema Tarnung und nähern uns auch den
ersten Designschnitzern an. Eure Hitpointsanzeige ziert ein
komisches Ding („komisches Ding“ trifft es halt wirklich). Je nach
Farbe zeigt es euch an, ob ihr von Wachen verfolgt werdet oder nicht.
Haben sie euch zum Beispiel beim Töten gesehen ist es eure
Aufgabe, die Sichtlinie zu unterbrechen und dann in einem Versteck (zum
Beispiel einem Heuhaufen) auszuharren, bis die Wachen es aufgeben nach euch
zu suchen. Innerhalb dieser Anzeige gibt es aber noch einen Punkt. Dieser zeigt an, ob ihr Aufmerksamkeit erregt habt. Wie genau das System
funktioniert und ob es dies überhaupt tut, konnte ich nicht heraus
finden. So ist es das erste Spiel, welches das schnelle Laufen
und Reiten bestraft. Ich meine man erlaubt dem Spieler im Spiel ein
Pferd zu reiten und wenn er sich dann schneller fortbewegen möchte als
zu Fuß wird er von Wachen gejagt? Vielleicht trägt es dem Realismus
bei, dass ein schneller Reiter beziehungsweise Läufer so wirkt als hätte er etwas
zu verbergen, aber dem Spielfluss tut dies nicht gut. Eine klassische
Spielspaßbremse nennt man so etwas. Wie eben erwähnt könnt ihr in Assassin’s Creed reiten. Die drei
Städte Jerusalem, Damaskus und Akkon sind durch eine Oberwelt
verbunden, welche auch umliegende Dörfer und ähnliches beinhaltet.
Zwischen diesen Verbindungsstücken könnt ihr euch einfach ein Pferd
klauen und damit durch die Gegend flitzen. Seid ihr dann in einer
Stadt, müsst ihr leider auf euer Pferd verzichten. Denn hier habt ihr
den Auftrag eine bestimmte Person zu töten. Insgesamt stehen neun Namen
auf eurer Liste und bilden die hauptsächliche Aufgabe des Spieles. Aber seid
gewarnt: Jeder einzelne Auftragsmord läuft absolut identisch ab und wer
sich durch die unterschiedlichen Städte Abwechslung verspricht, der wird
ebenso enttäuscht sein. Die Städte unterscheiden sich lediglich durch
die Optik, spielrelevante Unterschiede sind nicht festzustellen. Kommen wir zum Wichtigsten  Wie läuft das Spiel denn nun überhaupt ab? Neben dem schon
genannten, eher schwachen Mainquest gibt es auch noch viele Sidequests
in der Welt. Um diese Sidequest auf eurer Minimap anzeigen zu lassen,
müsst ihr erst die so genannten Erkundungsposten erklimmen. Dies sind
hohe Türme, welche euch auf dem höchsten Punkt eine Sicht über die
gesamte Gegend ermöglichen. Danach könnt ihr euch dann an die Sidequest
in der Umgebung machen. Wie genau die Sidequests aussehen? Ganz genau
wie die Teilabschnitte der Mainquest. So kann es sein, dass ihr mal nur Klauen müsst oder nur Lauschen oder sonst irgendetwas. Es ist aber immer
das Gleiche, eine Abwechslung innerhalb der Missionen gibt es so gut wie
gar nicht. Die einzige Variation in den Missionen besteht darin, dass
bestimmte Teilabschnitte weggelassen werden. Man mag es kaum glauben
aber so ein mieses Missionsdesign trauten sich die Entwickler wirklich
noch. Aber Hey! Das Spiel wäre noch nicht komplett, wenn es nicht doch
noch etwas anderes gäbe. Denn über alle Städte verteilt gibt es Wachen,
die die Bürger terrorisieren und umherschubsen. Ihr könnt euch
dazu entscheiden diesen Bürgern zu helfen und müsst dann gegen vier oder
fünf Wachen kämpfen. Zur Belohnung helfen euch die befreiten Bürger
später auf der Flucht, indem sie probieren eure Verfolger aufzuhalten.
Aber sprach ich von Abwechslung? Spätestens nach dem man zum fünften
Mal einen Bürger auf die gleiche Art und Weise gerettet hat, lässt man
auch diese Missionen links liegen. Dies liegt zum Teil auch am
unausgereiften Kampfsystem. Werdet ihr in einen direkten Kampf verwickelt, schaltet sich das
Spiel in den Kampfmodus und die Kamera wird in eine cinematische
Position gebracht. Hier müsst ihr nun durch Griffe und Schläge die
Gegner töten. So spaßig es auch auf Videos aussieht, so langweilig ist
es doch im Spiel. Eigentlich reicht es, zufällig irgendwelche Tasten zu
drücken, denn das Sterben in diesem Spiel ist fast unmöglich und selbst
wenn ihr sterben solltet so ist auch dies kein Problem. Denn ihr
werdet quasi wieder direkt an die gleiche Position gesetzt. Eine
wirkliche Bestrafung? Fehlanzeige.
 Zum Glück gibt es aber ja noch das überaus geniale Klettern. Kein
Spiel vorher hat es bis jetzt geschafft, ein so gutes Klettern
umzusetzen. Der Hauptcharakter hält sich ganz gezielt an Vorsprüngen,
Fenstern oder Simsen fest. Es sieht nicht nur gut aus, oft bringt
es auch Spaß den richtigen Weg nach oben an einem Gebäude zu erkunden.
Leider leidet auch das Klettern unter dem gleichem Problem wie das
restliche Spiel. Nach kurzer Zeit kennt man die sich immer
wiederholenden Gebäude und auch den Weg nach oben. Dann hält man
eigentlich nur noch den rechten Schulterbutton fest, dazu die A-Taste
und drückt den Analogstick nach vorne. Denn selbst das Springen wird
vom Spiel automatisch ausgeführt wenn man sich einem Abgrund nähert.
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| sint schrieb: |
15.03.08 | 00:58 | #1 |
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Nice, dass die Reviews jetzt hier kommen ;)
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Klasse Review! Gefällt mir!
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Krass, da hat sich einer viel Arbeit gemacht. Wirklich schönes Review!
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| Khaldor schrieb: |
15.03.08 | 08:56 | #4 |
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Wie immer toll geschrieben, hoffe auf mehr :)
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nice review !
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| Sagan schrieb: |
15.03.08 | 10:26 | #6 |
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Hmm ich mag den Stil vom Review nicht. Ich will nicht erklärt bekommen, was das für ein Spiel ist, sondern ich will hören, wie das Spiel ist. Nach den ersten paar Absätzen bin ich direkt zum Fazit gesprungen, weils einfach langweilig wurde. Also den Beschreibenden Teil könnt ihr von mir aus in Zukunft stark kürzen. (So dass er lang genug ist, dass man weiß worum es geht, aber nicht länger)
Und zur Wertung habe ich auch ein bisschen Kritik: Meiner Meinung nach ist die Grafik- und Sound-Wertung inzwischen überfällig. Erstens sagt das sowieso sehr wenig über die Qualität des Spiels aus, zweitens ist das heutzutage hauptsächlich eine Stilfrage für den Entwickler, und drittens gilt da das gleiche wie für den Review-Text: Ich will nicht wissen, wie die Grafik ist, sondern ich will wissen, ob sie sich positiv oder negativ auf das Spielgeschehen auswirkt. Und das würde in eine der anderen drei Kategorien gehören. (Präsentation, Gameplay oder Overall)
All diese Punkte sind mir wichtig, weil ich von einem Spiele-Review etwas anderes erwarte, als von einem Stiftung-Warentest-Test. Bei der Stiftung Warentest können sie alle Punkte über das Produkt auflisten, weil man anhand dessen vergleichen Kann. Bei der Kaufentscheidung bei einem Spiel hingegen geht es darum, was mehr Spass macht. Und das kann man schlecht an der Auflistung der Einzelteile erkennen, sondern am besten daran, wieviel Spass es dem Reviewer gemacht hat. Ein Spiele-Review ist für mich also etwas, was ich mit einem Film-Review vergleichen würde. Und wer hat bei einem Film-Review schon jemals gelesen "Die Kameraführung kriegt eine 2, die Bühnengestaltung kriegt nur eine 4, aber die Schauspieler allesamt eine 1"?
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| Khaldor schrieb: |
15.03.08 | 10:57 | #7 |
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Kann die Kritik so ehrlich gesagt nicht teilen Sagan. Mich persönlich hat dsa was Ara geschrieben hat sehr angesprochen und deckt auch all das ab was ich von einem Review erwarte. Gerade weil ich nur selten neuen Spielen Beachtung schenke hab ich gern auch ein paar Informationen mehr.
Was die Wertung angeht kann ich jetzt nicht viel dazu sagen, ich denke das ist die jeweilige Erwartungshaltung auch stark subjektiv geprägt.
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| bEnJi schrieb: |
15.03.08 | 12:14 | #8 |
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Es ist das beste Spiel was ich kenne, habe es auf der Xbox 360 durchgespielt und ich kann sagen es ist einfach nur der hammer game.
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Der Artikel war mir schon fasst ein bisschen zu negativ^^
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| Barrtioz schrieb: |
15.03.08 | 13:41 | #10 |
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Hatte mir schon vor das Game im September zu kaufen, leider stellte sich heraus das es damals die Xbox Version war, seitdem warte ich darauf 8[
Hoffe mal meine x1950pro packt das Teile auf den Mittleren Einstellungen.
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| Ara schrieb: |
15.03.08 | 13:45 | #11 |
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Hum Sagan vielleicht solltes du nicht zum Fazit vorspringen, wenn du keine Stichpunktartige Bewertung möchtes. Für Details ist der Text da und hättest du ein wenig länger ausgehalten, hättest du sogar meinen Versuch gelesen zu ergründen WARUM das Spiel soviele Schwächen hat. Vielleicht liest du ihn ja doch noch.
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Ich fand das Review auch erstmal textmäßig sehr erschlagend, allerdings habe ich es nicht bereuht es mir komplett durchzulesen. Ich sehe das Review als eine Meinung und diese hier finde ich eine sehr grundlegende Analyse. Ich persönlich fände es schön, wenn noch etwas an der Aufmachung gearbeitet wird, der Stil ist Geschmackssache und spricht mich an.
Gerade weil es umfangreich ist, finde ich es besser als viele andere Reviews, die man im Netz oder in Zeitschriften findet. Von daher für das erste hier veröffentlichte Werk ein großes Lob, wenn es auch sicherlich noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt.
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| Knochen schrieb: |
16.03.08 | 21:41 | #13 |
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Habe bislang auch durch die vielen Seiten mit dem Lesen des Reviews gezögert, jedoch finde ich dieses Review sehr gelungen, habe Teil 1 nie gespielt und finde daher die Einleitung passend. Auch wie auf die einzelnen Punkte im Spiel eingegangen wird finde ich persönlich sehr informativ und bringt damit einen guten Eindruck, wie das Spielprinzip und Spielgefühl ist.
Ist zwar sehr kritisch geschrieben alles, aber so hat man immerhin schon mal einen Eindruck, den man dann selbst testen kann und dem Review zustimmt oder das Spiel doch besser findet.
Was mich persönlich nicht so interessiert ist, welcher Knopf für was zuständig ist. Die Steuerung im Spiel lernt man, wenn man das Spiel selbst antestet ist aber für das Review eher überflüssig. Vielmehr wäre hier interessant ob diese Steuerung komplex ist oder man viele Dinge gleichzeitig machen muss, worauf auch eingegangen wird, aber den vorherigen Part könnte man so sparen.
Alles in allem gute Arbeit und bin gespannt auf das nächste Review.
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ich habs auf playsi 3 durch
super geil
empfehl ich jedem !!!
kaufts euch !
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| mose schrieb: |
17.03.08 | 12:02 | #15 |
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Same as Benji
Unvergessliche Momente, eine geile Woche als ichs durchgespielt hab :)
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| misfit schrieb: |
19.03.08 | 18:33 | #16 |
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hab mir jetzt nich den ganzen artikel durchgelesen, wurde etwas zur KI gesagt? hab das spiel kurz angespielt und in den ersten minuten wo ich in der stadt war gabs schon gleich 2 fehler. i hab nen soldaten umgebracht und dann war ne wache alarmiert udn wollte zum soldaten rennen, leider standen auf den weg doprt hin 3 zivi´s und so konnte die wache da nich hin, weil sie nich um die zivi´s drum herum laufen kann :D eine 2. wache hats zwar bis zur leiche des soldateng eschafft, lief dann aber hysterisch im 1m kreis herum.
ka ob das so gewollt is ;)
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Zitat: "Habe bislang auch durch die vielen Seiten mit dem Lesen des Reviews gezögert, jedoch finde ich dieses Review sehr gelungen, habe Teil 1 nie gespielt und finde daher die Einleitung passend" (Knochen) .. gibt es schon mehrere teile von Assasin creed oder was meintest du/er mit "Teil 1" ... AC teil 1 wäre ganz neu !
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| LeOna schrieb: |
22.03.08 | 18:17 | #18 |
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Sehr Sehr geiles Review !!! Danke Ara :) bin mal gespannt auf das Game ! Habs mir leider noch nicht besorgt.
Aber ich bin gespannt auf die nächsten Reviews :)
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