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SPECIALS
teaser teaser teaser
Review: Assassin's Creed
Seiten: 1, 2, 3, 4
Das Erscheinen der PC-Umsetzung von Assassin's Creed steht kurz bevor. Aus diesem Grund haben wir uns mit der Xbox 360 Version des Spieles beschäftigt und zeigen euch, wo die Stärken und Schwächen von diesem Genremix liegen. Die Xbox 360 Version ist inhaltlich weitgehend mit der am 11. April 2008 erscheinenden PC-Version identisch, lediglich einige Missionsabwandlungen wurden vorgenommen. Wer das Spiel aber auf dem PC genießen möchte, sollte mindestens über einen Rechner mit Dual Core CPU mit 2,6GHz, 2GB Ram und einer aktuellen Grafikkarte verfügen.


Matrix meets irgendwas

Assassins's Creed
Entwickler: UbiSoft Montreal
Publisher: UbiSoft
System: Xbox 360, PS3, PC
Genre: Action
Spieler: 1
Release: 16.11.2007 (XBox 360)
16.11.2007 (PS3)
11.04.2008 (PC)
System: Dual Core 2,6GHz
2GB Ram
256MB Shader Model 3 Grafikkarte
Assassin’s Creed war einer von diesen Titeln, der viele Jahre lang unbeobachtet vor sich hin entwickelt wurde. Von der Öffentlichkeit unbeachtet kassierte das Spiel reihenweise die Awards auf den großen Messen ab. Erst kurz vor der Veröffentlichung wurde Assassin’s Creed als Toptitel gehandelt. Denn zu dieser Zeit tingelte die nett anzusehende Jade Raymond durch die Presse, um zu versuchen ihr Spiel zu erklären. Es solle ein Sandbox-Spiel sein, ähnlich wie Grand Theft Auto, und zur Zeit des dritten Kreuzzuges (Löwenherz und so) spielen. Mit noch nie dagewesenen Freiheiten, flexibler Story und vielen Nebenquests. So versprach es zumindest Jade.

Die Story startet überraschenderweise im Jahr 2012 und zwar befindet ihr euch in einem Forschungslabor. Genauer gesagt werdet ihr in diesem festgehalten und der anwesende Arzt zwingt euch mit Hilfe seiner Assistentin zu Experimenten im Animus. Ihr erfahrt, dass eure Vorfahren vor fast 800 Jahren dem Bund der Assassinen angehörten und werdet nun gezwungen, die Erlebnisse aus der Zeit selber nachzuerleben. Eine genauere Erklärung warum, wieso und weshalb wird euch zu diesem Zeitpunkt noch vorenthalten.

Eure erste Reise in die Vergangenheit lässt euch in einer Höhle starten. Ihr seid in der Rolle von Altair, einem Ranghohen Assassin. Begleitet werdet ihr von zwei weiteren Assassinen. Diese erste Höhle dient nicht nur als Einstieg in die Story, sondern bringt euch auch die Bedienung des Spieles nahe. Dabei wird die Steuerung sehr simpel aufgeteilt und zwar seid ihr standardmäßig im „Unauffälligen-Modus", das heißt eure Aktionen erregen nur geringe Aufmerksamkeit. Durch gedrückt halten der rechten Schultertaste wechselt ihr in den „Auffälligen-Modus", dies äußert sich zum Beispiel darin, dass euer Charakter nun läuft anstatt zu gehen. Ansonsten dienen die vier Tasten auf der rechten Seite (A/B/X/Y) der Steuerung eurer Körperteile. So repräsentiert die unten liegende A-Taste zum Beispiel eure Beine und übernimmt die Funktionsweise von Schleichen und Sprinten. Die höher liegende Y-Taste ist dagegen für euren Kopf zuständig und ändert die Sicht. Und zuletzt stehen die mittleren Tasten für eure Arme, so könnt ihr damit ein Objekt anrempeln, zur Seite schieben oder bekämpfen. Hat man sich erst einmal daran gewöhnt geht die komplexe Steuerung recht gut von der Hand. Aber kommen wir zurück zum Storyanfang.

Direkt zu Beginn werdet ihr gezwungen einen Mord an einer unschuldigen Wache auszuüben. Dieser Tat folgt ein Protest eurer Mitstreiter. Als ihr dann schlussendlich in der Haupthalle der Höhle seid, trefft ihr auf Robert de Sable, den Anführer der Templer. Ihr stürzt euch Hals über Kopf in den Kampf, um ihn zu liquidieren und gefährdet damit nicht nur euer Leben, sondern auch das Leben eurer zwei Begleiter. Es kommt wie es kommen muss: Ihr versagt bei diesem Attentat, nach einer Erschütterung kommt ihr aber zum Glück aus den Fängen der Templer und könnt aus der Höhle flüchten. Eure zwei Begleiter sterben dagegen. Kaum seid ihr zurück müsst ihr eurem Meister Rede und Antwort stehen. Hier erfahrt ihr auch zum ersten Mal von den Aufgaben der Assassinen, denn durch das gezielte Ausschalten von bestimmten Personen wollen sie den Frieden sichern. Durch die unnötige Gewalt an der Wache und der überflüssigen Gefährdung eurer Kameraden seid ihr in Ungnade gefallen. Der Meister zeigt euch in einer kurzen Vision, was für fatale Auswirkungen euer Verhalten hätte haben können. In dieser Vision werden euch die letzten Raffinessen der Steuerung gezeigt. Am Ende ist der Meister der Meinung, dass ihr eure Lektion noch nicht gelernt habt und degradiert euch auf den tiefsten Rang der Assassinen. Er nimmt euch auch eure Ausrüstung und bestimmte Fähigkeiten, so zum Beispiel die Möglichkeit des Festhaltens nach einem missglückten Sprung. Damit ist auch von der Story her der typische „Held verliert mal wieder alle seine Fähigkeiten und verbessert sich nach und nach-Plot" erklärt. Wer kennt ihn nicht?


Ab in die Freie Welt

Ab hier beginnt für euch das eigentliche Spiel, denn die Aufgabe ist es nun, sich von ganz unten wieder hochzuarbeiten. Bei der ersten kleinen Mission wird euch noch unter die Arme gegriffen. Jede Mission beginnt mit der Sammlung von Informationen. Dafür müsst ihr euch auf eine Bank setzen und Zielpersonen belauschen. Habt ihr diese erhalten geht es darum, Beweise zu finden. In der ersten Mission müsst ihr dafür jemanden beklauen. Dies geschieht auf eine sehr einfache Weise: Habt ihr die jeweilige Person im Visier, könnt ihr ihm mit der B-Taste seine Sachen entwenden. Damit er es nicht bemerkt muss er in Bewegung sein. Sollte er stillstehen und ihr versucht ihn zu beklauen erwischt er euch dabei. Ärgerlich ist hierbei, dass an dieser Stelle ein Fehler in der deutschen Übersetzung passiert ist. So fordert der Text von euch, dass ihr ihn beklaut während er sich nicht bewegt. Es kostet einige Minuten bis man merkt, dass es genau andersherum funktioniert. Ein Fehler der passieren kann, aber nicht sollte.

Habt ihr trotz des Fehlers endlich das Diebesgut in der Hand geht es zu einer Zeugenbefragung. Ihr folgt der jeweiligen Person in eine dunkle Gasse, um ihr ein paar auf die Nase zu geben bis er euch die Informationen gibt, die ihr benötigt. Der letzte Schritt sieht dann die Assassination vor. Hier geht es dann einfach nur darum, die Zielperson zu töten und erfolgreich zu entkommen.
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Kommentare

sint schrieb: 15.03.08 | 00:58 | #1
avatar
Nice, dass die Reviews jetzt hier kommen ;)

 
Bullitmaster schrieb: 15.03.08 | 01:11 | #2
avatar
Klasse Review! Gefällt mir!

 
[F4U]Micha schrieb: 15.03.08 | 03:07 | #3
avatar
Krass, da hat sich einer viel Arbeit gemacht. Wirklich
schönes Review!

 
Khaldor schrieb: 15.03.08 | 08:56 | #4
avatar
Wie immer toll geschrieben, hoffe auf mehr :)

 
Shontaro schrieb: 15.03.08 | 10:15 | #5
avatar
nice review !

 
Sagan schrieb: 15.03.08 | 10:26 | #6
avatar
Hmm ich mag den Stil vom Review nicht. Ich will nicht
erklärt bekommen, was das für ein Spiel ist, sondern
ich will hören, wie das Spiel ist. Nach den ersten paar
Absätzen bin ich direkt zum Fazit gesprungen, weils
einfach langweilig wurde. Also den Beschreibenden Teil
könnt ihr von mir aus in Zukunft stark kürzen. (So dass
er lang genug ist, dass man weiß worum es geht, aber
nicht länger)

Und zur Wertung habe ich auch ein bisschen Kritik:
Meiner Meinung nach ist die Grafik- und Sound-Wertung
inzwischen überfällig. Erstens sagt das sowieso sehr
wenig über die Qualität des Spiels aus, zweitens ist
das heutzutage hauptsächlich eine Stilfrage für den
Entwickler, und drittens gilt da das gleiche wie für
den Review-Text: Ich will nicht wissen, wie die Grafik
ist, sondern ich will wissen, ob sie sich positiv oder
negativ auf das Spielgeschehen auswirkt. Und das würde
in eine der anderen drei Kategorien gehören.
(Präsentation, Gameplay oder Overall)

All diese Punkte sind mir wichtig, weil ich von einem
Spiele-Review etwas anderes erwarte, als von einem
Stiftung-Warentest-Test. Bei der Stiftung Warentest
können sie alle Punkte über das Produkt auflisten, weil
man anhand dessen vergleichen Kann. Bei der
Kaufentscheidung bei einem Spiel hingegen geht es
darum, was mehr Spass macht. Und das kann man schlecht
an der Auflistung der Einzelteile erkennen, sondern am
besten daran, wieviel Spass es dem Reviewer gemacht
hat. Ein Spiele-Review ist für mich also etwas, was ich
mit einem Film-Review vergleichen würde. Und wer hat
bei einem Film-Review schon jemals gelesen "Die
Kameraführung kriegt eine 2, die Bühnengestaltung
kriegt nur eine 4, aber die Schauspieler allesamt eine
1"?

 
Khaldor schrieb: 15.03.08 | 10:57 | #7
avatar
Kann die Kritik so ehrlich gesagt nicht teilen Sagan.
Mich persönlich hat dsa was Ara geschrieben hat sehr
angesprochen und deckt auch all das ab was ich von
einem Review erwarte. Gerade weil ich nur selten neuen
Spielen Beachtung schenke hab ich gern auch ein paar
Informationen mehr.

Was die Wertung angeht kann ich jetzt nicht viel dazu
sagen, ich denke das ist die jeweilige
Erwartungshaltung auch stark subjektiv geprägt.

 
bEnJi schrieb: 15.03.08 | 12:14 | #8
avatar
Es ist das beste Spiel was ich kenne, habe es auf der
Xbox 360 durchgespielt und ich kann sagen es ist
einfach nur der hammer game.

 
darkst4r schrieb: 15.03.08 | 13:13 | #9
avatar
Der Artikel war mir schon fasst ein bisschen zu
negativ^^

 
Barrtioz schrieb: 15.03.08 | 13:41 | #10
avatar
Hatte mir schon vor das Game im September zu kaufen,
leider stellte sich heraus das es damals die Xbox
Version war, seitdem warte ich darauf 8[

Hoffe mal meine x1950pro packt das Teile auf den
Mittleren Einstellungen.

 
Ara schrieb: 15.03.08 | 13:45 | #11
avatar
Hum Sagan vielleicht solltes du nicht zum Fazit
vorspringen, wenn du keine Stichpunktartige Bewertung
möchtes. Für Details ist der Text da und hättest du ein
wenig länger ausgehalten, hättest du sogar meinen
Versuch gelesen zu ergründen WARUM das Spiel soviele
Schwächen hat. Vielleicht liest du ihn ja doch noch.

 
[F4U]Micha schrieb: 16.03.08 | 04:24 | #12
avatar
Ich fand das Review auch erstmal textmäßig sehr
erschlagend, allerdings habe ich es nicht bereuht es
mir komplett durchzulesen. Ich sehe das Review als eine
Meinung und diese hier finde ich eine sehr grundlegende
Analyse. Ich persönlich fände es schön, wenn noch etwas
an der Aufmachung gearbeitet wird, der Stil ist
Geschmackssache und spricht mich an.

Gerade weil es umfangreich ist, finde ich es besser als
viele andere Reviews, die man im Netz oder in
Zeitschriften findet. Von daher für das erste hier
veröffentlichte Werk ein großes Lob, wenn es auch
sicherlich noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt.

 
Knochen schrieb: 16.03.08 | 21:41 | #13
avatar
Habe bislang auch durch die vielen Seiten mit dem Lesen
des Reviews gezögert, jedoch finde ich dieses Review
sehr gelungen, habe Teil 1 nie gespielt und finde daher
die Einleitung passend. Auch wie auf die einzelnen
Punkte im Spiel eingegangen wird finde ich persönlich
sehr informativ und bringt damit einen guten Eindruck,
wie das Spielprinzip und Spielgefühl ist.
Ist zwar sehr kritisch geschrieben alles, aber so hat
man immerhin schon mal einen Eindruck, den man dann
selbst testen kann und dem Review zustimmt oder das
Spiel doch besser findet.
Was mich persönlich nicht so interessiert ist, welcher
Knopf für was zuständig ist. Die Steuerung im Spiel
lernt man, wenn man das Spiel selbst antestet ist aber
für das Review eher überflüssig. Vielmehr wäre hier
interessant ob diese Steuerung komplex ist oder man
viele Dinge gleichzeitig machen muss, worauf auch
eingegangen wird, aber den vorherigen Part könnte man
so sparen.

Alles in allem gute Arbeit und bin gespannt auf das
nächste Review.

 
Warcraft GoSu schrieb: 16.03.08 | 22:28 | #14
avatar
ich habs auf playsi 3 durch
super geil
empfehl ich jedem !!!
kaufts euch !

 
mose schrieb: 17.03.08 | 12:02 | #15
avatar
Same as Benji
Unvergessliche Momente, eine geile Woche als ichs
durchgespielt hab :)

 
misfit schrieb: 19.03.08 | 18:33 | #16
avatar
hab mir jetzt nich den ganzen artikel durchgelesen,
wurde etwas zur KI gesagt? hab das spiel kurz
angespielt und in den ersten minuten wo ich in der
stadt war gabs schon gleich 2 fehler. i hab nen
soldaten umgebracht und dann war ne wache alarmiert udn
wollte zum soldaten rennen, leider standen auf den weg
doprt hin 3 zivi´s und so konnte die wache da
nich hin, weil sie nich um die zivi´s drum
herum laufen kann :D eine 2. wache hats zwar bis zur
leiche des soldateng eschafft, lief dann aber
hysterisch im 1m kreis herum.
ka ob das so gewollt is ;)

 
Bob_Dillen schrieb: 20.03.08 | 04:25 | #17
avatar
Zitat: "Habe bislang auch durch die vielen Seiten
mit dem Lesen des Reviews gezögert, jedoch finde ich
dieses Review sehr gelungen, habe Teil 1 nie gespielt
und finde daher die Einleitung passend" (Knochen)
.. gibt es schon mehrere teile von Assasin creed oder
was meintest du/er mit "Teil 1" ... AC teil 1
wäre ganz neu !

 
LeOna schrieb: 22.03.08 | 18:17 | #18
avatar
Sehr Sehr geiles Review !!! Danke Ara :) bin mal
gespannt auf das Game ! Habs mir leider noch nicht
besorgt.
Aber ich bin gespannt auf die nächsten Reviews :)

 
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